Touch Point Recruiting – Wie Unternehmen den ersten Eindruck gestalten
Im Recruiting entscheiden heute nicht mehr Lebensläufe über Erfolg, sondern Erlebnisse.
Der erste Kontakt, die erste Nachricht, der erste Tonfall.
Jeder Touch Point löst Emotionen aus und prägt das Bild vom Unternehmen.
Die Frage lautet daher: Wie bewusst gestalten wir diese Berührungspunkte?
Warum Touch Points über Zu- oder Absage entscheiden
Die Candidate Journey beginnt nicht mit einer Bewerbung.
Sie beginnt viel früher:
- beim Blick auf das LinkedIn-Profil,
- bei der Reaktionszeit auf eine Anfrage
- beim Umgangston am Telefon
- beim Auftreten der Führungskraft im Gespräch.
Menschen entscheiden intuitiv, ob sie bleiben oder gehen und zwar emotional, nicht rational.
Touch Points sind der erste kulturelle Beweis, dass ein Unternehmen hält, was es verspricht.
Die häufigsten Touch-Point-Fehler
Wir sehen in der Praxis immer wieder dieselben Stolpersteine:
- unpersönliche Standardmails
- lange Antwortzeiten
- unklare Ansprechpartner
- unvorbereitete Interviews
- mangelnde Wertschätzung im Erstkontakt
Diese Fehler kosten Unternehmen Talente – lange bevor es um Vertragsdetails geht.
Wie Touch Point Recruiting gelingt
Was erfolgreiche Unternehmen anders machen:
a) Geschwindigkeit statt Bürokratie
Schnelle Reaktion zeigt Respekt und echtes Interesse.
b) Haltung statt Floskeln
Kommunikation ist Kultur. Bewerber merken sofort, wie ernst sie genommen werden.
c) Konsistenz statt Zufall
Alle Beteiligten – HR, Führung, Empfang, Marketing – wissen, wie der erste Eindruck wirkt.
d) Führung statt Verwaltung
Touch Point Recruiting gelingt nur, wenn Führungskräfte involviert sind, jedoch
nicht, wenn sie „später mal dazu kommen“.
Touch Point Recruiting ist kein HR-Prozess.
Es ist Erlebnismanagement und damit Führungsarbeit.
Der erste Eindruck entscheidet, ob Menschen Vertrauen fassen.
Und Vertrauen ist der Beginn jeder Arbeitsbeziehung.


