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Neuroscience

In den letzten Tagen wurde ich immer wieder gefragt: „Nicole, wieso tust Du Dir das (Master of cognitive neuroscience) mit 51 Jahren noch an? Und mit was beschäftigst Du Dich da eigentlich?“

Um es auf den Punkt zu bringen: Lebenslanges Lernen ist für mich zum einen ein absoluter Genuss und zum anderen, das Erlernte auch weiterzugeben. Ich wollte einfach immer schon wissen, warum wir Menschen das tun, was wir tun. Privat und auch geschäftlich wollte und will ich als Mutter und eben auch als Trainerin/Coach wissen, wie man Wissen am besten vermittelt und warum es manchmal nicht klappt.

Hier ein kleiner Auszug aus meiner aktuellen Schreiberei bzw. Wissenssammlung für die Masterarbeit:

„Wissen kann nicht einfach übertragen, sondern muss im Gehirn eines jeden Lernenden neu geschaffen werden. Lernen ist ein aktiver Prozess der Bedeutungserzeugung und er wird von außen unbewusst gesteuert.“
 
„Was auch immer das Gehirn lernt, es lernt dasjenige“, was diese Faktoren „für neu und wichtig halten, und zwar zur Aufrechterhaltung und Verstärkung des biologischen, psychischen und sozialen Wohlergehens. Diese Bewertung ist allerdings immer streng subjektiv im Lichte vergangener Erfahrung und kann deshalb in den Augen von Außenstehenden mit einer anderen Erfahrung ›falsch‹ sein“ (Gerhard Roth, S. 59).
 
Herauszufinden, welch subjektive Bewertung vorliegt, ist – im Business Kontext- die Aufgabe von Führungskräften und Trainern/Coaches. Übertragen auf die Bereiche Sales & HR, liegt es m.E. in der Verantwortung von Vertriebs- und Rekrutierungskolleg:innen, denn die Mechanismen sind in meinen Augen die gleichen. Denn auch während des Verkaufs- und Rekrutierungsprozesses erreichen wir andere Menschen mehr, wenn sie etwas Neues erleben und dabei vielleicht auch lernen- über sich selbst, über Jobs, Unternehmen und auch über andere Menschen.

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