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Interview mit Katrin Hill- DER Facebook Marketing Expertin

Ich durfte mit Katrin Hill ein sehr interessantes Interview führen! Sie ist DIE Facebook Marketing Expertin und wenn Du online auf Facebook wachsen willst, ist sie genau die richtige Ansprechpartnerin für Dich.

 

Nicole: Wie bist Du auf FACEBOOK aufmerksam geworden bzw. was hat Dich bewegt, Expertin zu werden?“

 

Katrin: 2011 bin ich in in Neuseeland in meine Selbständigkeit gestartet und damals war  ich Online Marketing Beraterin. Ich erstellte Webseiten, Facebook Strategien und schaltete Anzeigen für meine Kunden. Ich merkte erst 2014, während der Schwangerschaft mit meiner ersten Tochter, dass ich nicht länger meine Zeit gegen Geld tauschen wollte. Meine Lösung: Expertin für ein Thema werden und online Kurse anbieten. Ich testete viele verschiedene Themen und entschied mich für Facebook, weil dort die größte Nachfrage war und alle verstehen wollten, wie sie Facebook strategisch nutzen können.

 

Wie nimmst Du die Qualität von Social Selling auf FACEBOOK wahr?
Meine Expertise liegt vor allen Dingen im organischen Wachstum auf Facebook, also wachsen ohne Werbeanzeigen. Auf Social Media zu verkaufen, ist aus meiner Sicht die Verkaufsstrategie dieses Jahrtausends. Das Problem ist nur, dass die meisten nicht verstehen, wie es funktioniert. Es geht eben nicht darum, einfach wahllos Menschen anzuschreiben und ihnen etwas anzudrehen.

Welche Tipps hast Du diesbezüglich, es besser zu machen?
Du brauchst eine klare Verkaufsstrategie, egal welche Social Media Plattform du verwendest. Der erste Schritt ist dabei die Anziehung. Wir müssen sichtbar werden und überhaupt erst einmal wahrgenommen werden. Wenn wir das geschafft haben, müssen wir zu diesen potenziellen Kunden eine Beziehung aufbauen. Nur mit Hilfe von Vertrauensaufbau schaffen wir es, dass sie bei uns kaufen. Und das kann in sehr kurzer Zeit passieren. Wir müssen nur verstehen, dass wir beides benötigen: eine Anziehungs- und eine Beziehungsstrategie. Die meisten denken, dass sie alleine durch Beiträge auf Facebook erfolgreich werden. Das reicht allerdings nicht.

 

Können auch introvertierte/leisere Menschen sich erfolgreich auf der Plattform präsentieren?
Das ist das Schöne an Facebook und auf den anderen Social-Media-Plattformen: Man kann sie so nutzen, wie es sich gut anfühlt. Es gibt Menschen, die gerne Videos machen, andere erzählen lieber Geschichten, wiederum andere schreiben Gastbeiträge, um schnell sichtbar zu werden. Es gibt nicht die eine Strategie, die für alle funktioniert. Es geht nicht darum, laut zu sein, sondern seinen Stil zu finden und genau die richtigen Menschen anzuziehen.

 

Ich habe gelesen, Hashtags funktionieren nun auch auf Facebook. Stimmt das?
Facebook hat tatsächlich Anfang 2020 massiv darauf hingewiesen, dass wir nun auch Hashtags verwenden sollen. Dennoch wird es bisher noch relativ wenig genutzt. Man sagt, dass durch die gezielte Verwendung von Hashtags – 10 bis 20 unterschiedliche pro Beitrag – die Reichweite um 2% steigen kann. Es gibt allerdings andere Tools, um seine Reichweite massiv steigern zu können.

Wie oft und wie viel muss ich posten?
Die Regelmäßigkeit ist wahrscheinlich einer der wichtigsten Reichweiten Booster. Je öfter du postest, desto schneller kannst du wachsen. Ich bin jedoch ein Fan davon eher Qualität als Quantität zu verteilen und versuche pro Woche 3 bis 7 Mal zu posten. Ich plane die Beiträge im Voraus, um natürlich hier auch Zeit zu sparen.

 

Was sind aus deiner Sicht die 3 absoluten „No Gos“ auf Facebook?
1. Das größte Problem sehe ich bei Praktikanten, die eine Facebook Seite betreuen sollen, aber eigentlich nicht dafür qualifiziert sind. Die Inhalte sollten direkt aus dem Unternehmen kommen, ansonsten wird es wenig authentisch sein und ist vor allen Dingen vergebene Lebensmüh.
2. Facebook ist keine reine Werbeplattform. Das verstehen viele nicht. Die Nutzer sind hier, um Freunde zu treffen und nicht um Werbung angezeigt zu bekommen.  Es funktioniert nicht, reine Werbung zu posten.
3. Eine gute Facebook Strategie braucht Zeit. Wer denkt, dass es innerhalb von wenigen Wochen sofort funktioniert, ist hier auf dem Holzweg. Genau aus diesem Grund hat mein Onlinekurs ‘RaketenClub’ eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten.

 

Viele User werfen XING, LinkedIn, Instagram und Facebook noch immer in einen Topf. Wo sind aus Deiner Sicht die Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile der jeweiligen Plattformen?
Diese Plattformen haben eines gemeinsam, sie sind Social Media Kanäle. Das bedeutet, in ihrem Kern geht es darum, sich mit den anderen Teilnehmern zu vernetzen. Es geht also nicht nur darum, einfach stupide Beiträge zu erstellen, sondern vor allem um den Austausch. Dennoch funktionieren sie alle etwas anders. XING als Unternehmernetzwerk und LinkedIn mit der moderneren internationalen Variante sind besonders geeignet für den Business-to-Business Kontakt, während Instagram eine eher jüngere weibliche Zielgruppe erreicht und vor allem für visuelle Inhalte besonders gut geeignet ist. Auf keiner dieser Plattformen gibt es so viele Beitragsformate wie auf Facebook mit über 55 verschiedene Beitragsarten. Nichtsdestotrotz veraltet hier die Zielgruppe mit 35+ Jahren. Die Jugend ist vor allem auf TikTok und YouTube zu finden.
Für jede dieser Plattformen brauchen wir eine eigene Strategie und daher empfehle ich am Anfang, immer erst einmal nur mit einer Plattform zu starten und diese wirklich zu meistern, bevor man mit der nächsten anfängt.

Wie sieht das perfekte Profil aus bzw. worauf kommt es an, wenn man ein Geschäftsseite erstellt?
Ich bin ein großer Fan davon, mein Profil auch geschäftlich zu nutzen. Das macht vor allen Dingen dann Sinn, wenn wir eine Personenmarke sind und mit dem Profil auch aktiv mit anderen Profilen sprechen oder in Gruppen unterwegs sind. Dann ist es besonders wichtig, dass man mit dem ersten Blick auf das Profil erkennt, was derjenige genau macht. Dafür können wir das Titelbild besonders gut nutzen, aber auch den Steckbrief. Als Arbeitsplatz können wir unsere Seite verlinken, damit man schnell darauf zugreifen kann. Wenn man mit dem Profil bereits sehr aktiv war und viele Freunde und Abonnenten hat, kann man das Profil in eine Seite umwandeln und dabei duplizieren.
Ich finde es wichtig zusätzlich auch eine Facebook-Seite zu betreiben, wo wir z.B. Statistiken haben, verschiedene Administratoren einsetzen und auch Werbung schalten können.

Meine Kunden sind aus der Personaldienstleistungs- und Beratungswelt. Sie haben die Herausforderung, für Kandidaten und für Kunden gleichzeitig sichtbar zu sein. Was würdest Du Ihnen empfehlen?
Ich bin ein Fan von der ⅓-Regel. Wir sprechen zu einem Drittel in unseren Beiträgen von unserer Expertise im Unternehmen. Die meisten machen den Fehler, nur solche Inhalte zu erstellen. Damit machen sie sich austauschbar, denn Experten auf unserem Gebiet gibt es mehrere.
Ein weiteres Drittel beschreibt das Unternehmen oder die Personenmarke.  Durch diese Inhalte machen wir uns einzigartig. Hier beschreibe ich meine Werte, was mich ausmacht oder das Unternehmen, wer alles dabei ist mit welchen Aufgaben, etc.. Das sind die perfekten Inhalte für die Kandidaten, aber auch für die Kunden, die dadurch weiteres Vertrauen aufbauen.
Im letzten Drittel der Beiträge interagieren wir mit der Community. Wir stellen Fragen und gehen in den Austausch. Diese Inhalte werden oft vergessen, weil wir uns selbst viel zu sehr in den Vordergrund stellen. Darum geht es allerdings auf Social Media nicht.

Meine Kunden sind wie ich echte Live Menschen. Was heißt das? Ihr Alltag ist geprägt und bestimmt von manchmal nicht planbaren Ereignissen. Sie begegnen ihren Customer und candidate, soweit es jetzt auch geht, persönlich. Natürlich auch viel telefonisch und digital. Social Media ist wichtig für Sie für die eigene Sichtbarkeit, jedoch schwer in den meist sehr hektisch geprägten Alltag.
Welche Tipps kannst Du daher meinen Kunden geben, wenn es auch um die Frage der Zielsetzung und des Zeitmanagements geht?

Ich habe viele Zeitmanagement Tipps für Facebook:  
– Achte darauf, nicht in den Konsum zu verfallen, sondern in die Kreation.
– Plane deine Beiträge im Voraus, um den Druck rauszunehmen.
–  Ich nutze einen Mini Redaktionsplan, in dem ich jeden Tag der Woche in Kategorien aufteile. Jeden Montag z.B. erzähle ich von mir. Dienstags mache ich ein Video. Mittwochs stelle ich eine Frage an die Community. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was genau ich fragen möchte. Jeder hat seinen eigenen Mini Redaktionsplan und hier können wir die Statistiken sehr gut nutzen, um herauszufinden, welche Inhalte bei unserer Community gut funktionieren.
– Ich nutze für die Interaktion in den Kommentaren einen Timer, der mir nur 15 Minuten dafür gibt. So kann ich meinen Fokus halten.
– Bei ungeplanten Ereignissen überlege ich: wie kann es leicht gehen?
Es gibt noch viele weitere Tipps und jeder Mensch ist da sehr individuell. Beobachte die Zeitfresser und finde dann eine individuelle Lösung für dich.

Wann bist Du der richtige Ansprechpartner für meine Kunden?
Ich zeige in meinem Mitgliederbereich, dem RaketenClub, wie man Facebook strategisch für mehr Reichweite und Kunden einsetzt und das vor allem für Personenmarken, die als Experten sichtbar werden möchten. Wir schauen uns genau an, welche Facebook Strategie für dich funktioniert, optimieren dein Profil und deine Seite, erstellen regelmäßig Inhalte mit unseren Vorlagen, und gehen in die Anziehung und Sichtbarkeit, damit du langfristig Kunden über Facebook generierst.

 

Nicole:

Liebe Katrin, ich danke Dir sehr für das spannende Interview und Deinen tollen Content.

Wer mehr von Katrin erfahren möchte, schaut sich am besten den Raketenclub an.

Wir möchten Euch Katrin und Ihren Content auf jeden Fall nur von Herzen empfehlen.

Hier erfährst Du mehr (klicken)

Viel Spaß. Wir sehen uns auf Facebook J! Eure Nicole